Invasive Neophyten
Invasive Neophyten sind gebietsfremde Arten, die sich stark ausbreiten und Schäden verursachen. In Graubünden sind 58 invasive Arten nachgewiesen. Sie gefährden Biodiversität, Gesundheit, Landwirtschaft und Infrastruktur. Das ANU setzt auf Früherkennung, Prävention und gezielte Bekämpfung.
Wichtige invasive Neophyten im Kanton sind unter anderem Sommerflieder, Kirschlorbeer, Goldruten, Einjähriges Berufkraut, Drüsiges Springkraut, Essigbaum, Riesenbärenklau und Japanknöterich. Sie verdrängen einheimische Pflanzen und können hohe Folgekosten verursachen.
Empfohlen wird, invasive Pflanzen frühzeitig zu entfernen, vor der Samenbildung zu bekämpfen und Pflanzenmaterial fachgerecht über den Kehricht bzw. die Verbrennung zu entsorgen. Standorte sollten gemeldet und problematische Arten nach Möglichkeit durch einheimische Alternativen ersetzt werden.